Das ist Pyrometheus:


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Feuerartist Pyrometheus

Markus Schmidt

Nach meinem Umzug 2018 von NRW nach Thüringen wohne ich in Gera im Stadtteil Lusan. Angetrieben von einer tiefen, inneren Leidenschaft begann ich 2008 damit, mich allgemein und umfassend mit dem feurigen Element in all seinen Facetten zu beschäftigen. Aus diesem Engagement entstand meine Feuershow, mit der ich bis Ende 2017 regelmäßig aufgetreten bin.

 

Aktuell sind vergleichbare Auftritte wie damals in NRW nicht möglich, da für eine professionelle Darbietung neben einer Musikanlage u. a. eine nur mir zugängliche Räumlichkeit fehlt, um Requisiten und Flüssigkeiten im größerem Umfang zu lagern. Im persönlichen Bereich spiele ich jedoch weiterhin gerne mit dem Feuer oder bringe es denen bei, die es von mir lernen wollen.

 

Neben dem künstlerischen Umgang mit Feuer bin ich Mitglied im Feuerpädagogik e. V., einem gemeinnützig, anerkannten Verein, den ich mitbegründet habe. Er verfolgt das Ziel der Feuerbildung und Schaffung von Feuerkompetenz an Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Seinen Sitz hat er im schönen Ruhrgebiet in Dortmund. Von 2014 bis Anfang 2018 habe ich mich zudem ehrenamtlich in der freiwilligen Feuerwehr Recklinghausen engagiert. Ob ich auch in Gera wieder Mitglied der FF werde, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wenngleich mein Interesse an dieser Tätigkeit ungebrochen ist.

 

Meine leidenschaftliche, angstfreie aber respektvolle Hingabe ermöglichte mir wertvolle, weitergehende Erfahrungen, durch die sich meine Feuerkompetenz zusätzlich erhöht. So durfte ich 2010 barfuss über glühende Kohlen laufen, wurde 2014 vom WDR Fernsehen als Feuerspucker verpflichtet und erlebte 2015 meinen ersten Feuerstunt, um nur einige Highlights zu nennen.


Fire is more than heat and flames. Fire is responsibility. Fire is evolution. Fire is passion.
(Pyrometheus)

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Wie alles begann:


Zwar träumte ich schon als Kind davon irgendwann einmal Feuer zu spucken, aber es war nie das Ziel Feuerartist zu werden. Durch das Praktizieren fernöstlicher Kampfkünste und Meditation fand ich schließlich nicht nur einen Zugang zu mir selbst, sondern auch zu diesem Element, dem ich mich vollständig öffnete, um sein gesamtes Wesen zu erfahren. Die Kraft, die vom Feuer ausging, faszinierte mich und ich begann das Element zu studieren.

 

Im Frühjahr 2008 hatte ich den ersten Kontakt mit Poi, einem Bewegungsinstrument, welches sich nicht nur im Rahmen einer Feuershow sinnvoll nutzen lässt. Wenig später lies ich mich von hauptberuflichen Feuerartisten in dieser Kunstform unterrichten. Dabei bildeten stets die Begriffe Umweltschutz und Sicherheit eine zentrale Säule.

 

In den Folgejahren vertiefte sich meine Leidenschaft und erste Auftritte wurden gespielt. Dabei ging es jedoch nicht darum, einen finanziellen Vorteil zu erwirtschaften, sondern darum, die Menschen zu faszinieren und mit ihnen die Faszination Feuer zu teilen. Fast zwangsläufig entwickelte sich eine ganz besondere Atmosphäre, die das Publikum begeisterte und andere Menschen mitreißen konnte.

 

Meine Feuershow entwickelte sich prima und mich erreichten zahlreiche Anfragen. Neben vielen Privatpersonen, die mich vorrangig für eine Hochzeit oder ihren Geburtstag verpflichten wollten, gehörten auch große, öffentliche Auftragsgeber zu meinen Interessenten. Aufgrund des privaten Umbruchs, der in dieser Form so nicht absehbar und anders geplant war, muss die Feuershow derzeit leider pausieren. Es ist jedoch mein Wunsch, irgendwann wieder vor Publikum aufzutreten, um die Menschen zu faszinieren, denn immer wenn ich den Tanz mit diesem Element erlebe, empfinde ich eine tiefe Freude, die sich auch in folgender Aussage ausdrückt:

 

"Tradition bedeutet nicht die Aufbewahrung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers."

 

geschrieben von Pyrometheus, Mai 2018